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Gute Organisation und Betriebsführung sind das A und O

300 Geschäftsführer und Manager informierten sich bei den BRZ-Stadionevents über die Merkmale erfolgreicher Bauunternehmen

Nürnberg, 20. Juli 2010 – Strategie, Transparenz und die Konzentration auf die richtigen Projekte sind die Charakteristika einer erfolgreichen Betriebsführung in der Baubranche. Sie waren das Thema der Eventserie "Gut aufgestellt", die BRZ Deutschland in Kooperation mit dem ZDB, dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes im Mai und Juni 2010 veranstaltet hat. An Orten, an denen es ebenfalls entscheidend ist, gut aufgestellt zu sein: in Fußballstadien deutscher Traditionsvereine. Auch Persönlichkeiten aus der Fußball-Welt kamen zu Wort und lieferten überraschende Erkenntnisse zu den Parallelen zwischen dem Fußball und der Bauwirtschaft.

„Das Ziel der Veranstaltung war es, das Bewusstsein der Macher im deutschen Bauhandwerk für die Notwendigkeit einer guten Organisation und Betriebsführung zu schärfen.“ so Johannes Lunz, Geschäftsführer der BRZ Deutschland GmbH. Das ist besonders wichtig, weil die Risiken der Bauausführung heute von den Bauherren häufig auf die Bauunternehmer abgewälzt werden und die Margen immer knapper werden. Während große Bauunternehmen diesem Dilemma entgehen, indem sie z. B. das internationale Geschäft ausbauen oder sich in weiten Teilen aus dem operativen Geschäft zurückziehen, sind solche Alternativen für kleinere Bauunternehmen fern jeder Realität. Aber auch sie haben es selbst in der Hand, sich zukunftssicher aufzustellen. Bei den BRZ Stadionevents wurden anhand von sechs Thesen Ansatzpunkte vorgestellt, durch die sich kleinere Bauunternehmen im harten Wettbewerb erfolgreich behaupten können.

Tarifvertrag gezielt nutzen
Jens Dirk Wohlfeil vom ZDB erläuterte, wie sich die zahlreichen Regelungen, die in den  Tarifverträgen stecken und die zu Gunsten der Baubetriebe von den Gesetzen abweichen, gezielt nutzen lassen. Viele kleine Bestimmungen, wie z.B. die kurze Ausschlussfrist von 2 Monaten oder die Regelung, dass die Arbeitszeit erst auf der Baustelle beginnt, entlasten die Betriebe. Auch die Flexibilisierung der Arbeitszeit und das Saison-Kurzarbeitergeld sind grundlegende Instrumente. Nach der Erfahrung des ZDB, die auch durch Auswertungen des BRZ gestützt wird, erhöht sich die Zahl der produktiven Arbeitsstunden in den Betrieben, die diese Möglichkeit nutzen, signifikant. Ausfallstunden können dagegen spürbar reduziert werden, so dass die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes insgesamt deutlich verbessert wird

Routineaufgaben auslagern
Auch der „ökonomische Kräfteeinsatz“ wurde thematisiert. Besonders in kleinen Betrieben, die mit wenig Personal auskommen müssen, bleiben zukunftssichernde Maßnahmen wie Marketing, die Akquisition neuer, ertragreicher Projekte oder die Förderung der Kundenzufriedenheit aus Zeitmangel oft auf der Strecke. Als möglicher Ausweg aus dieser Situation wurde die Auslagerung von kaufmännischen Routineaufgaben an externe Partner vorgestellt. Laut Thomas Barwitz, Leiter Lohnservice bei BRZ lohne es sich in Betrieben mit weniger als 100 Beschäftigten im Regelfall nicht, eine eigene Kraft für die Lohnbuchhaltung oder die Finanzbuchhaltung einzusetzen. Anstatt „Standardaufgaben“ auszuführen, ließe sich die Man Power viel besser für strategische Aufgaben nutzen. „So banal, wie es klingt: wichtig ist die Konzentration aufs Kerngeschäft“, so Thomas Barwitz.

Baustellenergebnisse im Blick behalten
Gerade wenn es um die Wirtschaftlichkeit geht ist es wichtig, die Entwicklung der Baustellen zu kennen. Mit der kaufmännischen Komplettlösung von BRZ erhält der Betrieb nicht nur eine zeitnahe kaufmännische Nachkalkulation mit allen wichtigen Baustellenkennzahlen, sondern auch eine Aufschlüsselung des monatlichen Betriebs­er­geb­nisses nach einzelnen Baustellen einschließlich der zugrunde liegenden Einzelpositionen. Somit kann bereits während der Bauausführung auf Ausreißer-Baustellen reagiert und die zeitnahe und vollstände Endabrechnung der Baustellen sichergestellt werden.

Akquise-Tätigkeit erfolgreicher gestalten
Stefan Stark, verantwortlich für den Bereich Outsourcing Rechnungswesen bei BRZ erklärte, wie sich durch die Auslagerung kaufmännischer Verwaltungsaufgaben auch die Akquise-Tätigkeit erfolgreicher gestalten lässt. So werden alle wesentlichen Kalkulationsgrundlagen über die kaufmännische Nachkalkulation exakt und betriebsindividuell ermittelt und anschließend laufend überprüft. Hierzu gehören Betriebsmittellohn, Sozialkostenzuschlag, Verwaltungskosten aber auch innerbetriebliche Verrechnungssätze. Zudem können die Baustellenergebnisse der kaufmännische Nachkalkulation nach Region, Gewerk oder Kundengruppe beliebig gruppiert werden und somit zeitnah und präzise Aufschluss geben, welche Kundengruppen zukünftig verstärkt bearbeitet werden sollten.

Strategien aus dem Fußball anwenden
Bei den Veranstaltungen in Nürnberg, Hamburg, Dortmund, Kaiserslautern und Berlin waren auch bekante Größen des deutschen Fußballs mit von der Partie. Stefan Reuter, Stefan Kuntz, Andreas Brehme, Reiner Calmund und Michael Rummenigge begeisterten im Gespräch mit Moderator Markus Othmer durch Anekdoten aus ihrer Zeit als Fußballspieler und -manager und diskutierten, welche Strategien aus der modernen Fußballwirtschaft auch für die Baubranche anwendbar sind. Dabei wurde deutlich, dass auch im Fußball das Outsourcing eine große Rolle spielt, um mehr Zeit für die Kernaufgaben zur Verfügung zu haben. Stefan Kuntz betonte, dass man als „Unternehmer nicht beratungsresistent“ sein darf und sich das Know-how von Fachmännern zunutze machen sollte. Auch Reiner Calmund bekannte sich als Outsourcing-Fan. Gemäß dem Motto „Schuster bleib bei Deinen Leisten“ solle sich jeder auf das konzentrieren, was er am Besten kann, anstatt alles selber übernehmen zu wollen. Das sei nicht nur zeitintensiv sondern darunter leide letztendlich die Qualität.

Die richtige Mischung aus Information und Emotion, aus Entertainment und Erlebnis machte die BRZ Stadiontour zum Event mit Nachhaltigkeit für die rund 300 Unternehmer, die dabei waren. „Das Gute an den Informationen ist, dass sie sich einfach im Betrieb umsetzen lassen“, so eine Teilnehmerin. Markus Othmer, bekannt aus ARD und Bayerischem Rundfunk verstand es gekonnt, die Themen „moderne Bauwirtschaft“ und „moderner Fußball“ miteinander zu einer runden Veranstaltung zu verweben.

Hinweis an die Redaktionen

Alle sechs Thesen sowie noch mehr Bilder und ein Filmmitschnitt von den
BRZ Stadionevents finden sich auch unter www.brz.de/gut-aufgestellt.

Bildmaterial

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Volles Haus bei den BRZ-Stadionevents

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Jens-Dirk Wohfeil, Stefan Stark, Thomas Barwitz und Johannes Lunz mit Markus Othmer

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Jens-Dirk Wohfeil, Stefan Stark, Thomas Barwitz und Johannes Lunz mit Markus Othmer

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Jens-Dirk Wohfeil, Stefan Stark, Thomas Barwitz und Johannes Lunz mit Markus Othmer

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Reiner Calmund im Gespräch mit Markus Othmer auf dem BRZ-Stadionevent in Berlin

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Reiner Calmund auf dem BRZ-Stadionevent in Berlin

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Michael Rummenigge im Gespräch mit Markus Othmer auf dem BRZ-Stadionevent in Dortmund

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Stefan Reuter im Gespräch mit Markus Othmer auf dem BRZ-Stadionevent in Nürnberg

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